Original Käsespätzle Rezept: Cremig, schwäbisch & einfach gut

Willkommen, liebe Freunde der guten Küche! Heute entführe ich Sie in die herzhafte Welt der schwäbischen Hausmannskost mit einem Gericht, das mehr als nur satt macht – es wärmt die Seele und bringt die Familie an einen Tisch: die unvergleichlichen Käsespätzle. Vergessen Sie alles, was Sie über dieses Gericht zu wissen glauben, denn wir bereiten heute ein original Käsespätzle Rezept zu, das cremig, unglaublich aromatisch und einfach perfekt ist. Ob als Hauptmahlzeit oder herzhafte Beilage, diese Spätzle mit Käse sind ein wahrer Genuss für Jung und Alt.

Käsespätzle sind nicht nur in Schwaben ein Kulturgut; sie sind ein Beweis dafür, wie einfache Zutaten zu etwas Außergewöhnlichem werden können. Die Kombination aus selbstgemachten Spätzle, geschmolzenem, würzigem Käse und knusprigen Röstzwiebeln ist einfach unübertroffen. Bereiten Sie sich darauf vor, begeistert zu sein!

Warum Sie dieses Käsespätzle Rezept lieben werden

  • Authentisch & Herzhaft: Unser original Käsespätzle Rezept liefert den echten schwäbischen Geschmack, den Sie von traditionellen Gasthöfen kennen.
  • Cremig & Käsig: Dank einer sorgfältigen Käseauswahl schmelzen die Spätzle zu einer unwiderstehlichen cremigen Köstlichkeit.
  • Einfach nachzukochen: Auch wenn Spätzle selbstgemacht werden, ist das Rezept auch für Kochanfänger gut umsetzbar.
  • Familienfreundlich: Dieses Gericht ist ein absoluter Hit bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen.
  • Glücklichmachendes Soulfood: Perfekt für gemütliche Abende oder als herzhaftes Essen nach einem langen Tag.

Fertige, goldbraune Käsespätzle in einer rustikalen Auflaufform, bestreut mit frischer Petersilie.

Zutaten für Ihre schwäbischen Käsespätzle

Für die Spätzle (ca. 4 Portionen)

  • 400 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  • 4 frische Hühnereier (Größe M)
  • ca. 150-180 ml Wasser (alternativ Milch für noch cremigere Spätzle)
  • 1 Teelöffel Salz

Für die Käseschicht & Röstzwiebeln

  • 300-400 g würziger Bergkäse (z.B. Emmentaler, Greyerzer oder eine Mischung), grob gerieben
  • 2-3 große Zwiebeln
  • 3-4 Esslöffel Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • Optional: Frische Petersilie, gehackt, zum Garnieren
  • Salz und frischer Pfeffer zum Abschmecken

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingen die besten Käsespätzle

Das Geheimnis guter Käsespätzle beginnt mit dem Teig. Wussten Sie schon, dass Spätzle in Deutschland regional unterschiedlich zubereitet werden? Die Schwaben schwören auf ihren handgeschabten Teig, der eine besondere Textur bekommt. Eine alte schwäbische Weisheit besagt: Je mehr Blasen der Spätzleteig wirft, desto besser wird er!

“Gutes Essen ist die Grundlage allen Glücks.”
Unbekanntes schwäbisches Sprichwort

1. Spätzleteig selber machen

  1. Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
  2. Eier und ca. 150 ml Wasser (oder Milch) hinzufügen.
  3. Mit einem Kochlöffel kräftig schlagen, bis der Teig glatt ist und Blasen wirft. Er sollte zäh vom Löffel fallen. Ist er zu fest, löffelweise mehr Wasser/Milch hinzufügen. Den Teig ca. 15-20 Minuten ruhen lassen.

2. Spätzle kochen

  1. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Den Spätzleteig portionsweise durch eine Spätzlepresse, Spätzlehobel oder ein Spätzlesieb direkt in das kochende Wasser drücken oder schaben.
  3. Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen (nach ca. 1-2 Minuten), mit einer Schaumkelle herausnehmen und in ein Sieb abgießen. Sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht zusammenkleben. Diesen Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig verarbeitet ist. Alternativ können Sie die Spätzle auch kurz in Eiswasser legen.

3. Röstzwiebeln zubereiten

  1. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden.
  2. Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
  3. Zwiebelringe darin unter gelegentlichem Rühren goldbraun und knusprig braten. Das kann 10-15 Minuten dauern. Mit einer Prise Salz abschmecken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und beiseite stellen.

4. Käsespätzle schichten und schmelzen

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Eine ofenfeste Form (oder eine große Auflaufform) leicht einfetten.
  3. Abwechselnd eine Schicht gekochte Spätzle und eine Schicht geriebenen Käse in die Form geben. Mit einer Käseschicht abschließen.
  4. Die Form in den vorgeheizten Ofen stellen und ca. 10-15 Minuten backen, oder bis der Käse geschmolzen ist und leicht Blasen wirft.

5. Servieren

  1. Die heißen Käsespätzle aus dem Ofen nehmen.
  2. Großzügig mit den knusprigen Röstzwiebeln bestreuen.
  3. Nach Belieben mit frischer gehackter Petersilie garnieren. Sofort servieren und genießen!

Spätzleteig in einer Schüssel mit einem Kochlöffel und Spätzlepresse im Hintergrund.

Expertentipps & Variationen für Ihre Käsespätzle

  • Der richtige Käse: Eine Mischung aus würzigem Bergkäse (Emmentaler, Greyerzer) und einem milderen Käse (z.B. Gouda) sorgt für die perfekte Balance aus Schmelz und Geschmack. Appenzeller ist auch eine exzellente Wahl!
  • Spätzle-Teig konsistent halten: Der Teig sollte gerade so zähflüssig sein, dass er sich gut verarbeiten lässt, aber nicht zu dünn, sonst werden die Spätzle breiig. Wenn er sich widerwillig vom Löffel löst, ist er perfekt.
  • Vegan-freundlich: Ersetzen Sie Eier durch eine Mischung aus Kichererbsenmehl und Wasser (oder Ei-Ersatzpulver) und verwenden Sie eine qualitativ hochwertige vegane Käsealternative. Sojamilch kann das Wasser im Teig ersetzen.
  • Beilagen-Ideen: Klassisch werden Käsespätzle mit einem grünen Salat serviert, oft mit einem einfachen Essig-Öl-Dressing. Auch Apfelmus oder ein selbstgemachtes Zwetschgenkompott passen hervorragend dazu und bilden einen schönen Kontrast zur Herzhaftigkeit.
  • Resteverwertung: Käsespätzle schmecken auch aufgewärmt noch wunderbar. Erhitzen Sie sie vorsichtig in einer Pfanne mit etwas Butter oder im Backofen. Die Röstzwiebeln am besten separat aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren frisch hinzufügen, damit sie knusprig bleiben.

Ich hoffe, dieses original Käsespätzle Rezept hat Sie inspiriert, dieses wunderbare Gericht bald selbst zuzubereiten. Es ist nicht nur ein Festmahl für den Gaumen, sondern auch ein Stück schwäbische Kultur, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Guten Appetit oder, wie man in Schwaben sagt, “An Guata!”

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