Die Vorfreude auf Weihnachten liegt in der Luft, und was gäbe es Schöneres, als den Duft frisch gebackenen Stollens, der durch Ihr Zuhause zieht? Der original Dresdner Stollen Rezept ist mehr als nur ein Gebäck; er ist ein Stück kulinarisches Erbe, das Generationen verbindet und für Gemütlichkeit steht. Ich zeige Ihnen heute, wie Sie diesen traditionellen Klassiker ganz einfach selber backen können – und das mit besten Zutaten, die jedem Ernährungsstil gerecht werden.
Stollenbacken ist eine Kunst, die Geduld erfordert, aber glauben Sie mir, die Mühe lohnt sich! Wir zaubern einen saftigen, butterzarten Stollen, dessen Aroma an die Weihnachtsmärkte Dresdens erinnert. Bereiten Sie sich auf ein Fest für die Sinne vor!
Warum Sie dieses original Dresdner Stollen Rezept lieben werden:
- Authentischer Geschmack: Dieses original Dresdner Stollen Rezept basiert auf bewährten Methoden für echten Genuss.
- Familientauglich: Eine Köstlichkeit für Groß und Klein, die wunderbar in die winterliche Jahreszeit passt.
- Anpassbar: Obwohl traditionell, lässt sich das Rezept leicht an persönliche Vorlieben anpassen.
- Herrlicher Duft: Beim Backen erfüllt ein unwiderstehlicher Duft Ihr Zuhause – ein echter Stimmungsmacher!
- Geschenkidee: Ein selbstgebackener Stollen ist ein wunderbares, persönliches Geschenk.
Zutaten für Ihren Dresdner Christstollen:
- Für den Vorteig:
- 20 g frische Hefe
- 100 ml lauwarme Milch
- 1 TL Zucker
- 100 g Weizenmehl (Type 405)
- Für den Hauptteig:
- 500 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g Rohrohrzucker
- 250 g Rosinen (oder eine Mischung aus Rosinen, Sultaninen und Korinthen)
- 100 g kandierte Orangen- oder Zitronenschalen (Orangeat/Zitronat), fein gehackt
- 50 g ganze Mandeln, blanchiert und grob gehackt
- 1 Bio-Zitrone, Abrieb
- 1/2 TL gemahlene Muskatblüte (Macis)
- 1/4 TL gemahlener Kardamom
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- 1 Prise Salz
- 80 ml Milch
- 250 g hochwertige, weiche Butter (zimmerwarm)
- Etwas Sonnenblumenöl zum Einfetten
- Zum Bestreichen und Bestäuben:
- 150 g Butter, geschmolzen
- 200 g Puderzucker
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So backen Sie den perfekten Stollen
1. Vorteig ansetzen:
Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen. Zucker hinzufügen und gut verrühren. Das Mehl einrühren, bis ein dicker Brei entsteht. Diesen Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 15-20 Minuten gehen lassen, bis er Blasen wirft.
2. Hauptteig vorbereiten:
In einer großen Schüssel das Mehl für den Hauptteig mit Zucker, Rosinen, Orangeat/Zitronat, Mandeln, Zitronenabrieb, Muskatblüte, Kardamom, Muskatnuss und Salz vermischen. Eine Mulde in die Mitte drücken.
3. Teig kneten:
Den aufgegangen Vorteig und die Milch in die Mulde geben. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine beginnen zu vermischen. Nach und nach die weiche Butter hinzufügen und den Teig (am besten mit der Küchenmaschine mit Knethaken) mindestens 15-20 Minuten sehr gründlich kneten, bis er glatt, elastisch und geschmeidig ist und sich vom Schüsselrand löst. Der Teig sollte leicht glänzen. Dieser lange Knetprozess ist entscheidend für die Qualität des Stollens!
4. Lange Ruhezeit:
Den Teig zu einer Kugel formen, die Schüssel leicht ölen und den Teig hineinlegen. Zugedeckt an einem warmen Ort (ca. 25-30°C) für mindestens 3 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat. Ideal ist es, den Teig sogar über Nacht (8-12 Stunden) im Kühlschrank ruhen zu lassen (dann vor dem Formen nochmals 1 Stunde bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen). Dies fördert die Aromenentwicklung.

5. Stollen formen:
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem ovalen Fladen (ca. 30×20 cm) ausrollen. Die längere Seite leicht eindrücken und die eine Hälfte des Teiges über die andere schlagen, sodass die typische Stollenform entsteht. Alternativ kann man auch eine Stollenkeule in die Mitte legen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
6. Backen und Baden:
Den Stollen ca. 45-60 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Die genaue Backzeit hängt vom Ofen ab; er sollte innen gar, aber nicht trocken sein. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, kann man sie mit Alufolie abdecken.
7. Tränken und Bestäuben:
Sofort nach dem Backen den heißen Stollen großzügig mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen, bis die gesamte Butter aufgesaugt ist. Dies macht den Stollen saftig und haltbar. Anschließend den Stollen noch warm und dann komplett abgekühlt dick mit Puderzucker bestäuben. Viele bestäuben ihn sogar ein zweites Mal, nachdem er völlig ausgekühlt ist.

Expertentipps & Variationen:
- Qualität der Zutaten: Für einen echten Dresdner Stollen ist die Qualität der Butter entscheidend. Verwenden Sie die beste, die Sie finden können.
- Frische Hefe: Nur frische Hefe garantiert eine gute Triebkraft und das typische Aroma.
- Früchte vorbereiten: Damit die Früchte im Stollen nicht hart werden, können Sie diese vorab in lauwarmem Wasser oder hellem Fruchtsaft (z.B. Apfelsaft) einweichen und gut abtropfen lassen.
- Lagerung: Ein Stollen schmeckt am besten, wenn er 1-2 Wochen durchgezogen ist. Lagern Sie ihn fest in Alufolie oder Frischhaltefolie gewickelt, kühl und trocken. Er hält sich so bis zu mehreren Wochen. Viele traditionelle Bäcker lassen ihn sogar 3-4 Wochen reifen.
- Zitronat/Orangeat: Achtung, dies sind kandierte Früchte, nicht zu verwechseln mit frischer Zitronenschale. Sie geben dem Stollen sein unverwechselbares Aroma. Achten Sie auf gute Qualität!
- Zusätzliche Aromen (optional): Wer es mag, kann noch einige Tropfen Bittermandelöl oder Vanilleextrakt zum Teig geben, um das Aroma zu intensivieren.
„Der Dresdner Stollen ist nicht nur ein Weihnachtsgebäck, er ist ein Botschafter sächsischer Backkunst und ein Symbol für die Gemütlichkeit der Adventszeit.“
Wussten Sie, dass der Dresdner Stollen seit dem 15. Jahrhundert gebacken wird und ursprünglich ein Fastengebäck war, das nur aus Mehl, Hafer und Wasser bestand? Erst Papst Innozenz VIII. erteilte mit dem sogenannten “Butterbrief” im Jahr 1491 die Erlaubnis zur Verwendung von Butter und Milch, was den Stollen zu dem luxuriösen Gebäck machte, das wir heute kennen und lieben. Heute ist der Begriff “Dresdner Stollen” sogar durch die EU geschützt.
Ich hoffe, dieses original Dresdner Stollen Rezept verzaubert auch Ihr Zuhause mit seinem wunderbaren Duft und Geschmack. Guten Appetit und eine besinnliche Weihnachtszeit!
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