Der beste Kartoffelsalat Rezept: Schwäbisch, ohne Mayo & wie von Oma

Gibt es etwas Herzhafteres und Tröstlicheres als ein hausgemachtes Gericht, das uns direkt in die Kindheit katapultiert? Für viele ist das der Duft von frisch zubereitetem Kartoffelsalat. Heute tauchen wir ein in die Welt des original schwäbischen Kartoffelsalats – ein echtes kulinarisches Meisterwerk, das ganz ohne Mayonnaise auskommt und genau so schmeckt, wie ihn Oma früher zubereitet hat. Dieses Rezept für kartoffelsalat rezept ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch die perfekte Beilage zu einer Vielzahl von Gerichten, von gegrilltem Gemüse bis zu herzhaften Fleischalternativen. Lassen Sie uns gemeinsam diesen Klassiker wieder aufleben lassen!

Warum Sie dieses Kartoffelsalat Rezept lieben werden

  • Authentischer Schwäbischer Geschmack: Erleben Sie den unverfälschten Geschmack eines traditionellen schwäbischen Kartoffelsalats.
  • Leicht & Frisch: Ohne Mayonnaise ist dieser Kartoffelsalat leicht verdaulich und ideal für warme Tage.
  • Familienfreundlich: Ein beliebtes Gericht, das Groß und Klein begeistert und sich als perfekte Beilage zum Grillen eignet.
  • Einfach & Schnell: Mit wenigen Schritten bereiten Sie einen köstlichen Salat zu, der beeindruckt.
  • Vielseitig: Schmeckt lauwarm am besten, ist aber auch gekühlt ein Genuss und passt zu praktisch allem.

Zutaten

Für einen köstlichen schwäbischen Kartoffelsalat benötigen Sie keine ausgefallenen Zutaten. Das Geheimnis liegt in der Qualität und der richtigen Zubereitung.

  • 1 kg festkochende Kartoffeln (z.B. Annabelle, Linda, Charlotte)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Weißweinessig (oder Apfelessig für eine mildere Note)
  • 3 EL Pflanzenöl (Sonnenblumenöl, Rapsöl)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Frische Petersilie, gehackt, zum Garnieren
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1/2 Bund Schnittlauch, gehackt

Zutaten für schwäbischen Kartoffelsalat auf einem Holztisch

Schritt-für-Schritt Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in Salzwasser kochen, bis sie gar, aber noch bissfest sind. Je nach Größe dauert das etwa 20-25 Minuten.
  2. Kartoffeln schälen und schneiden: Die gekochten Kartoffeln abgießen und noch heiß pellen. Das Pellen gelingt am besten, wenn die Kartoffeln noch warm sind. Anschließend die Kartoffeln in etwa 3-4 mm dicke Scheiben schneiden. Werden die Kartoffeln zu kalt, lassen sie sich nicht mehr so gut pellen und schneiden, und nehmen die Marinade schlechter auf.
  3. Dressing zubereiten: In einem Topf die Gemüsebrühe erhitzen. Nehmen Sie die Zwiebelwürfel, geben Sie diese in eine große Schüssel und übergießen Sie sie mit der heißen Brühe. Dadurch werden die Zwiebeln milder und bekömmlicher.
  4. Marinieren: Zum Zwiebel-Brühe-Gemisch den Essig, das Öl, den Senf, Salz und Pfeffer geben und gut verrühren. Das ist die Basis für unser kartoffelsalat rezept.
  5. Vermengen: Die noch warmen Kartoffelscheiben vorsichtig unter das Dressing heben. Achten Sie darauf, die Kartoffeln nicht zu zerdrücken. Die Wärme der Kartoffeln ist entscheidend, da sie dadurch die Aromen des Dressings optimal aufnehmen können.
  6. Ziehen lassen: Den Kartoffelsalat zugedeckt mindestens 30 Minuten ziehen lassen, am besten sogar 1-2 Stunden oder länger, damit sich die Aromen voll entfalten können. Gelegentliches vorsichtiges Umrühren hilft, dass alle Kartoffeln gut durchzogen werden.
  7. Abschmecken und Servieren: Vor dem Servieren den Kartoffelsalat erneut abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit frischer gehackter Petersilie und optional Schnittlauch garnieren. Servieren Sie ihn lauwarm für das beste Geschmackserlebnis.

Fertiger schwäbischer Kartoffelsalat in einer Servierschale mit frischer Petersilie

Expertentipps & Variationen

  • Die richtige Kartoffelsorte: Festkochende Sorten sind essenziell, damit der Salat nicht matschig wird.
  • Brühe anpassen: Wenn Ihnen der Salat zu trocken erscheint, können Sie nachträglich noch etwas warme Brühe hinzufügen. Kartoffeln saugen Flüssigkeit stark auf.
  • Ein Hauch von Süße: Ein Teelöffel Zucker oder etwas Agavendicksaft im Dressing kann den Geschmack abrunden und die Säure des Essigs harmonisieren.
  • Kräuter-Vielfalt: Experimentieren Sie mit frischen Kräutern wie Dill oder Kresse, um dem Salat eine persönliche Note zu verleihen.
  • Vegane Option: Dieses kartoffelsalat rezept ist von Natur aus vegan, solange eine Gemüsebrühe ohne tierische Zusätze verwendet wird.

„Essen ist ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst.“
François de La Rochefoucausld

Wussten Sie schon, dass der Kartoffelsalat in Deutschland regional sehr unterschiedlich zubereitet wird? Während in Süddeutschland, besonders in Schwaben und Bayern, meist die Essig-Öl-Basis bevorzugt wird, ist in Norddeutschland die Variante mit Mayonnaise verbreiteter. Unser schwäbischer Kartoffelsalat ist somit ein echtes Kulturgut und eine Hommage an die süddeutsche Kochkunst. Probieren Sie dieses fantastische schwäbischer Kartoffelsalat Rezept noch heute aus und lassen Sie sich von dem einfachen, aber unglaublich reichhaltigen Geschmack verzaubern. Es ist die perfekte Beilage zum Grillen oder einfach so als leichte Hauptmahlzeit.