Hallo, liebe Backfreunde und Feinschmecker! Wer von uns kennt nicht den unwiderstehlichen Duft frisch gebackener Brezeln? Dieses goldbraune Laugengebäck mit der salzigen Kruste und dem weichen, luftigen Inneren ist ein wahrer Klassiker und verkörpert für viele Gemütlichkeit und Tradition. Oft scheuen wir uns davor, Brezeln backen zu Hause selbst in Angriff zu nehmen, doch ich verspreche Ihnen: Mit diesem Rezept und meinen Tipps gelingt Ihnen das perfekte Backergebnis garantiert!
Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Brezeln backen kompliziert sei. Tatsächlich braucht es nur ein wenig Geduld und die richtigen Handgriffe. Mit diesem Schritt-für-Schritt-Guide werden Sie bald Ihre eigenen, himmlischen Brezeln genießen können, die besser schmecken als vom Bäcker um die Ecke. Machen Sie sich bereit für ein kleines Stück bayerischer Backkunst in Ihrer eigenen Küche!
Warum Sie dieses Brezeln-Rezept lieben werden
- Authentischer Geschmack: Ihre selbstgemachten Brezeln schmecken wie vom Profi – knusprig außen, weich innen.
- Einfach nachzumachen: Auch Backanfänger können mit dieser Anleitung perfekte Brezeln backen.
- Halal-freundlich: Dieses Rezept kommt selbstverständlich ohne tierische Produkte aus, die nicht halal sind, und ist alkoholfrei.
- Frischegarantie: Nichts geht über den Genuss von ofenfrischen Brezeln.
- Vielseitig: Ob pur, mit Butter oder als Beilage – Brezeln passen immer.
Zutaten für 8 klassische Brezeln
Für den Teig:
- 500 g Weizenmehl (Type 550 oder 405)
- 250 ml lauwarmes Wasser
- 20 g frische Hefe
- 10 g Zucker (ca. 1 gestrichener EL)
- 10 g Salz (ca. 1 gestrichener TL)
- 30 g weiche, vegane Margarine oder pflanzliches Öl
Für die Lauge und Garnitur:
- 1 Liter Wasser
- 30-40 g Natron (Lebensmittelqualität, kein Reinigungsnatron!)
- Grobes Meersalz oder Brezelsalz

Brezeln backen: Schritt für Schritt zum Genuss
- Hefeteig vorbereiten: Geben Sie lauwarmes Wasser in eine große Schüssel und bröseln Sie die Hefe hinein. Fügen Sie den Zucker hinzu und rühren Sie, bis die Hefe sich aufgelöst hat. Lassen Sie die Mischung 5 Minuten stehen, bis sie leicht schaumig wird.
- Zutaten vermengen: Geben Sie das Mehl, Salz und die weiche Margarine/Öl zur Hefemischung. Kneten Sie alles mit den Knethaken des Handmixers oder einer Küchenmaschine (oder von Hand) etwa 8-10 Minuten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht, der sich vom Schüsselrand löst.
- Gehen lassen: Formen Sie den Teig zu einer Kugel, legen Sie ihn zurück in die leicht geölte Schüssel und decken Sie ihn mit einem feuchten Tuch ab. Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort für ca. 60-90 Minuten gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
- Brezeln formen: Teilen Sie den aufgegangenen Teig in 8 gleich große Portionen. Rollen Sie jede Portion zu einem ca. 50-60 cm langen Strang. Der Strang sollte in der Mitte dicker sein und zu den Enden hin dünner zulaufen. Kreuzen Sie die Enden des Strangs zweimal, legen Sie sie nach oben und drücken Sie sie leicht an den dickeren Teil des Strangs. Legen Sie die geformten Brezeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
- Kühlen (optional, aber empfohlen): Für die perfekte Brezelstruktur und einen besseren Laugenauftrag, legen Sie die geformten Brezeln für mindestens 30 Minuten, besser 1-2 Stunden, in den Kühlschrank. Dieser Schritt hilft, die Lauge besser aufzunehmen und bewahrt die Form beim Backen.
- Ofen vorheizen und Lauge ansetzen: Heizen Sie den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vor. Bringen Sie in einem großen Topf das Wasser zum Kochen und rühren Sie vorsichtig das Natron ein (Vorsicht: Es schäumt stark auf!). Reduzieren Sie die Hitze, sodass die Lauge nur noch leicht siedet.
- Laugenbad: Tauchen Sie jede gekühlte Brezel einzeln für etwa 20-30 Sekunden in die kochende Natronlauge. Wenden Sie sie einmal. Heben Sie die Brezel mit einer Schaumkelle heraus und lassen Sie überschüssige Lauge abtropfen. Legen Sie sie zurück auf das mit Backpapier ausgelegte Blech.
- Einschneiden und salzen: Schneiden Sie jede Brezel längs an der dicksten Stelle etwa 0,5-1 cm tief ein. Bestreuen Sie die Brezeln großzügig mit grobem Salz.
- Backen: Backen Sie die Brezeln im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene für 15-20 Minuten, oder bis sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben.
- Genießen: Nehmen Sie die heißen Brezeln aus dem Ofen und lassen Sie sie kurz abkühlen, bevor Sie sie genießen. Am besten schmecken sie frisch!

Expertentipps & Variationen für Ihre Brezeln
- Natron-Qualität: Achten Sie unbedingt darauf, „Speisenatron“ oder „Lebensmittel-Natron“ zu verwenden, das Sie im Supermarkt oder in der Drogerie finden. Technisches Natron ist nicht für den Verzehr geeignet.
- Backblech: Verwenden Sie am besten ein helles Backblech oder eine gelochte Backform für eine gleichmäßigere Bräunung.
- Feuchtigkeit im Ofen: Für eine besonders schöne Kruste können Sie eine kleine hitzebeständige Schale mit Wasser während der ersten 10 Minuten Backzeit mit in den Ofen stellen, um eine feuchte Atmosphäre zu erzeugen.
- Abwandlungen: Statt Salz können Sie Ihre Brezeln auch mit Käse, Sonnenblumenkernen oder Sesam bestreuen. Probieren Sie es aus!
- Brezel-Historie: Wussten Sie schon, dass die Brezel eine lange und faszinierende Geschichte hat? Ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück, und ihre charakteristische Form soll an verschränkte Arme beim Gebet erinnern. Jedes Jahr werden in Deutschland Milliarden von Brezeln hergestellt und verzehrt – ein echtes Stück Kulturgut!
„Es gibt schlechte Zeiten und gute Zeiten, aber Brezelzeit ist immer.“
Ich hoffe sehr, dass Sie Freude daran haben werden, diese wunderbaren Brezeln zu backen. Teilen Sie Ihre Backergebnisse gerne mit mir! Guten Appetit!







