Liebe Backfreunde, Feinschmecker und Liebhaber süßer Versuchungen! Wer kennt sie nicht, die fluffigen, goldbraunen Hefeteilchen, gefüllt mit süßer Marmelade und gezuckert? Die Rede ist natürlich vom Berliner, vielerorts auch als Pfannkuchen oder Krapfen bekannt. Dieses traditionelle Hefegebäck ist nicht nur ein Highlight zu Silvester und Karneval, sondern schmeckt das ganze Jahr über einfach wunderbar. Vergessen Sie die langen Schlangen beim Bäcker – mit unserem berliner rezept original zaubern Sie diese Köstlichkeiten ab sofort ganz einfach selbst in Ihrer Küche!
Stellen Sie sich vor: Der Duft von frisch Gebackenem zieht durch Ihr Zuhause, das Innere ist wunderbar weich und die fruchtige Marmeladenfüllung zergeht auf der Zunge. Selbstgemachte Berliner sind ein Fest für die Sinne und ein Stück echte Backtradition. Lassen Sie uns gemeinsam in die Welt des original Berliner Rezepts eintauchen und diese himmlischen Glücksmomente backen.
Warum Sie dieses Berliner Rezept lieben werden
- Originaler Geschmack: Dieses berliner rezept original liefert den authentischen Geschmack, den Sie vom Bäcker kennen und lieben!
- Unglaublich fluffig: Dank der richtigen Hefeteigführung werden Ihre Berliner wunderbar locker und luftig.
- Perfekt für Füllungen: Ideal für Ihre Lieblingsmarmelade oder andere süße Cremes.
- Einfach nachzubacken: Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt es auch Backanfängern.
- Vielseitig einsetzbar: Ob als Fastnachtsgebäck, süße Überraschung zum Kaffee oder als Neujahrsleckerei – Berliner gehen immer!
Zutaten für Fluffige Berliner (ca. 12-15 Stück)
- 500 g Weizenmehl (Type 405)
- 50 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 20 g frische Hefe
- 200 ml lauwarme Milch
- 2 Eier (Größe M)
- 75 g weiche Butter
- Sonnenblumenöl oder Rapsöl zum Ausbacken (ca. 1 – 1,5 Liter)
- 200-300 g Marmelade (z.B. Himbeer oder Aprikose), gesiebt
- Puderzucker zum Bestäuben
Schritt-für-Schritt: Berliner Rezept Original zubereiten
- Hefeteig vorbereiten: Sieben Sie das Mehl in eine große Schüssel. Geben Sie Zucker, Vanillezucker und Salz hinzu und vermischen Sie alles gut. Bröseln Sie die frische Hefe in eine kleine Schüssel, fügen Sie 1 EL des Zuckers und etwas lauwarme Milch hinzu und verrühren Sie es, bis die Hefe sich aufgelöst hat (Vorteig). Lassen Sie den Vorteig ca. 10 Minuten an einem warmen Ort ruhen, bis er Bläschen wirft.
Teig kneten: Gießen Sie den Vorteig, die restliche lauwarme Milch und die Eier zum Mehl in die große Schüssel. Kneten Sie alles mit den Knethaken des Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine ca. 5 Minuten lang. Fügen Sie dann die weiche Butter in kleinen Stücken hinzu und kneten Sie weitere 5-7 Minuten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht, der sich vom Schüsselrand löst.

- Erste Gehzeit: Formen Sie den Teig zu einer Kugel, bestäuben Sie ihn leicht mit Mehl und legen Sie ihn zurück in die Schüssel. Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lassen Sie den Teig an einem warmen Ort (z.B. im lauwarmen Ofen bei 30°C oder an einem sonnigen Fenster) für ca. 60-90 Minuten ruhen, bis er sein Volumen deutlich verdoppelt hat.
- Teig ausrollen und ausstechen: Geben Sie den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und kneten Sie ihn kurz durch. Rollen Sie den Teig anschließend ca. 1,5 cm dick aus. Stechen Sie mit einem runden Ausstecher (ca. 7-8 cm Durchmesser) Kreise aus. Die Reste können Sie erneut zusammenkneten und ausrollen.
- Zweite Gehzeit: Legen Sie die ausgestochenen Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, dabei etwas Abstand lassen. Decken Sie sie erneut mit einem Küchentuch ab und lassen Sie sie an einem warmen Ort für weitere 30-45 Minuten gehen, bis sie sichtbar aufgegangen sind. Dies ist entscheidend für die spätere Fluffigkeit und den charakteristischen hellen Rand.
- Berliner ausbacken: Erhitzen Sie das Öl in einem großen Topf oder einer Fritteuse auf ca. 170-175°C. Die richtige Temperatur ist wichtig: Ist das Öl zu heiß, werden die Berliner schnell braun und bleiben innen roh; ist es zu kalt, saugen sie sich mit Fett voll. Testen Sie die Temperatur mit einem Holzstäbchen: Steigen Bläschen auf, ist das Öl bereit.
- Frittieren: Geben Sie 2-3 Berliner vorsichtig ins heiße Öl (nicht zu viele auf einmal, da die Temperatur sonst zu stark sinkt). Backen Sie sie von jeder Seite ca. 2-3 Minuten goldbraun aus. Der typische helle Rand entsteht, wenn der Berliner beim Backen perfekt aufgegangen ist und gleichmäßig gart. Nehmen Sie die goldbraunen Berliner mit einer Schöpfkelle oder einem Schaumlöffel heraus und lassen Sie sie auf Küchenpapier abtropfen.
Füllen und Servieren: Lassen Sie die ausgebackenen Berliner etwas abkühlen. Füllen Sie die gesiebte Marmelade in einen Spritzbeutel mit einer langen, dünnen Tülle. Stechen Sie vorsichtig in die Seite des Berliners und füllen Sie ihn mit Marmelade. Zuletzt bestäuben Sie die Berliner großzügig mit Puderzucker. Am besten schmecken sie frisch!

Experten-Tipps & Variationen für Ihr Berliner Rezept
- Der Hefeteig-Trick: Warme Umgebung ist Schlüssel. Ein Ofen, der kurz auf 50°C vorgeheizt und dann ausgeschaltet wurde, eignet sich hervorragend als Gärschrank. Alternativ eine Schüssel mit warmem Wasser in den Ofen stellen.
- Fett-Temperatur: Ein Küchenthermometer ist hier Gold wert! Eine konstante Temperatur ist entscheidend für das Ergebnis. Ist keins zur Hand, kann ein Holzstäbchen-Test helfen (Bläschen steigen auf). Eine alte Faustregel besagt, dass sich ca. 1 Liter Öl pro Kilogramm Mehl für das Ausbacken eignen, um ein optimales Verhältnis zu gewährleisten.
- Füllungsvielfalt: Neben klassischer Marmelade können Sie auch andere Füllungen verwenden! Probieren Sie doch mal Apfelmus, Nougatcreme oder eine Vanillecreme. Für eine noch größere Vielfalt an Füllungen sollten Sie sich unser Rezept für leckere Cremefüllungen ansehen.
- Kein Spritzbeutel? Kein Problem! Wenn Sie keinen Spritzbeutel zur Hand haben, können Sie die Berliner auch vorsichtig aufschneiden und befüllen, oder eine Spritze ohne Nadel verwenden.
- Geschichte der Berliner: Wussten Sie schon, dass der Berliner nachweislich seit dem 16. Jahrhundert gebacken wird? Damals jedoch noch nicht gefüllt und eher in Brotform. Die heutige Form und Füllung setzte sich erst im 18. Jahrhundert durch und wurde zu einem festen Bestandteil der deutschen Backkultur. Der Name “Berliner” selbst ist übrigens nur in Teilen Deutschlands und der Schweiz gebräuchlich; in Berlin selbst heißen sie “Pfannkuchen”.
„Backen ist nicht bloß das Mischen von Zutaten; es ist vielmehr ein Akt der Liebe, der Geduld und der Genialität.“ – Unbekannt
Ich hoffe, dieses berliner rezept original inspiriert Sie dazu, selbst in die Welt des Backens einzutauchen und diese köstlichen Traditionen in Ihre Küche zu bringen. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!
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