Willkommen, liebe Backfreunde, in meiner Küche! Heute entführe ich Sie in die zauberhafte Welt der Wiener Kaffeehauskultur. Wir sprechen von einem wahren Mythos, einer Legende, die Schokoladenliebhaber auf der ganzen Welt begeistert: die original Sachertorte. Dieses Meisterwerk der österreichischen Patisserie ist nicht nur ein Kuchen, sondern ein Stück Geschichte, ein Symbol für höchste Backkunst. Vergessen Sie alles, was Sie über trockene Schokokuchen wissen – mein rezept für sachertorte original führt Sie zu einem unvergleichlich saftigen Erlebnis, das auf der Zunge zergeht. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Liebsten mit diesem unwiderstehlichen Klassiker zu verzaubern!
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
- Authentischer Geschmack: Dieses Rezept kommt dem Original im Hotel Sacher sehr nahe und bietet ein unverfälschtes Geschmackserlebnis.
- Himmlisch saftig: Dank sorgfältiger Zubereitung bleibt der Schokoboden wunderbar feucht und zart.
- Perfekte Balance: Die Kombination aus herbem Schokoladenkuchen, fruchtiger Marillenmarmelade und glänzender Schokoglasur ist einfach unschlagbar.
- Familienfreundlich: Ein Genuss für Jung und Alt, der bei jedem Anlass begeistert.
- Garantiert ohne Alkohol: Meine Version ist selbstverständlich komplett alkoholfrei und für jeden gleichermaßen sicher zu genießen!
Zutaten für das Original Sachertorte Rezept
Für den Kuchenboden:
- 150 g hochwertige dunkle Schokolade (min. 60% Kakaoanteil)
- 125 g Butter (zimmerwarm)
- 6 große Eier (Eiweiß und Eigelb getrennt)
- 100 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 75 g Kristallzucker
- 150 g Weizenmehl (Type 405)
- Prise Salz
Für die Füllung:
- 200 g hochwertige Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade), am besten passiert
Für die Schokoladenglasur (Original Sachermasse):
- 200 g Zucker
- 125 ml Wasser
- 150 g Zartbitterschokolade (min. 60% Kakaoanteil)

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So backen Sie die perfekte Sachertorte
- Vorbereitung: Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten und bemehlen.
- Schokolade schmelzen: Die Schokolade grob hacken und über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Beiseitestellen und leicht abkühlen lassen.
- Teig rühren: In einer großen Schüssel die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren, bis die Masse hell und luftig ist. Die Eigelbe einzeln unterrühren, dabei jedes Eigelb gut einarbeiten. Die geschmolzene, leicht abgekühlte Schokolade langsam einfließen lassen und unterrühren.
- Eiweiß aufschlagen: In einer separaten, fettfreien Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Nach und nach den Kristallzucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein fester, glänzender Eischnee entsteht.
- Mehl und Eischnee unterheben: Die Hälfte des Eischnees vorsichtig unter die Schokoladen-Butter-Masse heben. Dann das gesiebte Mehl in zwei Portionen ebenfalls vorsichtig unterheben. Zuletzt den restlichen Eischnee sanft unterziehen, bis alles gerade so verbunden ist. Nicht zu lange rühren, um die Luftigkeit zu erhalten.
- Backen: Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und glattstreichen. Für ca. 50-60 Minuten backen. Machen Sie die Stäbchenprobe: Kommt ein Holzstäbchen sauber aus dem Kuchen, ist er fertig.
- Abkühlen und schneiden: Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und komplett auskühlen lassen. Anschließend mit einem langen, scharfen Messer waagerecht einmal halbieren.
- Kuchen füllen: Die Marillenmarmelade leicht erwärmen (falls sie zu fest ist), um sie streichfähiger zu machen. Den unteren Boden großzügig und gleichmäßig mit der Marmelade bestreichen. Den oberen Boden daraufsetzen und auch die Oberfläche und den Rand des gesamten Kuchens dünn mit Marillenmarmelade bestreichen. Das sorgt für eine glatte Oberfläche unter der Glasur und verstärkt das Aroma.
- Glasur vorbereiten: Für die Glasur Zucker und Wasser in einem Topf erhitzen und unter Rühren aufkochen lassen, bis der Zucker sich vollständig gelöst hat. Vom Herd nehmen und die gehackte Zartbitterschokolade hinzufügen. Rühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen und die Glasur glatt und glänzend ist. Die Glasur sollte nicht zu heiß sein, aber noch flüssig genug, um sie verarbeiten zu können.
- Glasieren: Stellen Sie den Kuchen auf ein Gitter über eine Schale, um überschüssige Glasur aufzufangen. Die noch warme, aber nicht zu heiße Schokoladenglasur zügig über den gesamten Kuchen gießen, sodass er vollständig bedeckt ist und die Seiten heruntertropft. Verteilen Sie die Glasur bei Bedarf mit einer Palette. Lassen Sie die Glasur fest werden. Dies kann an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) einige Stunden dauern.
Expertentipps & Variationen für Ihr Sachertorte Erlebnis
Das Geheimnis einer perfekten Sachertorte liegt in der Qualität der Zutaten und der Präzision beim Backen. Eine historische Anekdote besagt, dass die Sachertorte 1832 von Franz Sacher, einem Lehrling am Wiener Hof, erfunden wurde, als er ein Dessert für Fürst Metternichs anspruchsvolle Gäste kreieren musste. Wenige wissen aber, welche Kunst die Sachertorte eigentlich ist. Mit meinem rezept für sachertorte original können Sie sich nun selbst davon überzeugen, welche Königsklasse an Gebäck Sie auf den Tisch zaubern können!
„Man muss etwas Besonderes schaffen, sonst ist das Leben nur eine Wiederholung von Routine.” – Franz Sacher (zugeschrieben)
Verwenden Sie unbedingt hochwertige Schokolade mit hohem Kakaoanteil. Das macht einen riesigen Unterschied im Geschmack. Für die Marillenmarmelade empfehle ich eine gute Qualität – vielleicht sogar eine hausgemachte, falls verfügbar. Sie können die Marmelade auch leicht passieren, um sie noch feiner zu bekommen.
Um die berühmte “Sachermasse” (die Glasur) perfekt hinzubekommen, ist die Temperatur entscheidend. Sie sollte nicht zu heiß sein, da sie sonst nicht richtig anhaftet und zu dünn wird. Ist sie zu kalt, lässt sie sich nicht mehr gut verstreichen. Testen Sie die Konsistenz, indem Sie einen Löffel eintauchen und die Glasur daran haften bleibt. Lassen Sie überschüssige Glasur einfach abtropfen oder streichen Sie sie ab; diese kann später wiederverwendet werden.
Traditionell wird die Sachertorte nur mit einer leichten Schlagobers (ungesüßte Schlagsahne) serviert, um die Süße der Torte auszugleichen. Ein kleiner Tupfen davon macht den Genuss perfekt.

Ich hoffe, dieses rezept für sachertorte original bereitet Ihnen und Ihrer Familie viel Freude. Tauchen Sie ein in die Wiener Backtradition und genießen Sie dieses unvergleichliche Stück Süßspeise!







